Knöchel-Arm-Index Messung

Der Knöchel-Arm-Index-Test ist eine schnelle, nicht-invasive Art und Weise, um das Risiko der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) zu überprüfen.

Die Bestimmung des Knöchel-Arm-Index erfolgt mit einer Dopplerstiftsonde. Dazu wird nacheinander eine Blutdruckmanschette weit unten an beiden Unterschenkeln und an beiden Oberarmen angelegt und der Blutdruck bestimmt.

Kurz zusammen gefasst ist der Knöchel-Arm-Index der Quotient aus den am Unterschenkel und am Oberarm gemessenen Werten.

Es geht hier um den gemessenen systolischen Blutdruck, dass ist bei den Blutdruckwerten, die Ihnen sonst immer mitgeteilt werden, der vorne stehende Wert. Wenn z. B. die Messung am Oberarm 125 mmHg und die Messung am Unterschenkel 100 mmHg ergibt, dann beträgt der Knöchel-Arm-Index 0,8.

Werte unter 0,9 an den Knöcheln deuten auf Durchblutungsstörungen im Bein hin, die einerseits zur „Schaufensterkrankheit“ führen können, andererseits aber auch auf das erhöhte Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen verweisen. Die erstellte Diagnose sollte dann dazu führen , das der Patient von einem Facharzt für Gefäße weiterführend untersucht und behandelt wird.